•Juli 28, 2010 • Kommentar verfassen

© S. Vossenkaul / "Blume in meinem Leben"

Ich stelle mein Rad ab und laufe den guten Meter zur Bank, die in meinem Lieblingswald steht. Ich packe meinen Schreibblock aus und greife zum Stift. Mein Gefühl findet Wort um Wort und meine rechte Hand bannt mein ganzes Empfinden auf’s Papier. Das zärtlichste und sanfteste Gefühl, das ich je fähig war zu fühlen, macht sich in mir breit.

Bevor ich den Briefumschlag schließe, streiche ich noch einmal sacht mit der Hand über das Papier …
… mein Liebesbrief ist unterwegs. Ob du ihn trotz seines imaginären Seins empfängst?

© S. Vossenkaul

Aphorismus

•Juli 7, 2010 • Kommentar verfassen

Ohne Schmerzen
gibt es
kein Wachstum
und ohne Wachstum
kein Weiterkommen
und keine Freude
im Leben.

Schmerz ist nicht Freude,
aber das eine ist bedingt das andere.

(c) Sly Vossenkaul

Mein eigener Weg

•Juli 7, 2010 • Kommentar verfassen

Wie oft war ich schon
in dieser Situation?
Und noch immer
habe ich nicht gelernt.

Meine Seele
bekommt keine Luft.
Sie lässt sich erdrücken
und erstickt
an dem schlechten Gefühl.

Mein Herz
weint Blut
bis es nichts mehr
zu weinen gibt.

Leere umgibt mich,
aber ich weiß:
Nach der Leere
kommt die Erfüllung.

(c) Sly Vossenkaul

Dem Sinn ergeben

•Juni 8, 2010 • 1 Kommentar

Mein Leben leben;
nach neuen Bahnen streben,
ist mein Sinn – dem ich mich ergebe;
erkenne, dass ich für das Sein nur lebe.
Erkenntnis, die mich leitet
und mein Empfinden weitet
auf meinem Weg, den ich begehe
und ganz in meiner Bestimmung stehe:
Mein Leben leben;
nach neuen Bahnen streben.

(c) sly vossenkaul

Aufatmen

•Juni 8, 2010 • Kommentar verfassen

Es tut sich was.
Und es ist gut,
dass sich
etwas ändert.

Der alteingesessene
Ballast fällt von
meiner Seele.

Ich kann
durchatmen
und mich
auf meine
neuen, kreativen
Wege freuen.

(c) sly vossenkaul

Festhalten der Vergangenheit / Stagnation

•Juni 8, 2010 • 1 Kommentar

Neue Wege
beschreiten
ist gefährlich
und unsicher, denn:
Wer weiß schon,
was oder wer
hinter der nächsten
Wegbiegung
auf uns wartet?

Das Festhalten
der Vergangenheit
lässt uns wanken
und straucheln
im Alltag,
unsere Energien
stagnieren.

Die Weiterentwicklung
bleibt
auf der Strecke,
denn es ist
nicht einfach
sich von alten
Verhaltensmustern
zu lösen.

(c) sly vossenkaul

Wertvolle Seelenruhe

•Juni 1, 2010 • Kommentar verfassen

Wenn man in seiner Mitte ruht, glaubt man dieses Geschenk sei eine Selbstverständlichkeit; man glaubt die Seelenruhe sei unumstößlich und wenn diese Ruhe der Seele (von ihr selbst) zerstört wird und alles einstürzt wie ein Kartenhaus, ist man verwirrt wie ein kleines Kind, das das erste Mal einem Naturschauspiel folgt.

(c) Sly Vossenkaul